Technik fuer Musiker - Audio Studio Elektronik - Service - Reparaturen - Modifikationen - Entwicklung - Tipps -Logo

entwicklung

Spezialanfertigungen
Beispiel: Preamp MIDI System
Beispiel: Studio Tube Processor

Projektbeispiel: Studio Tube Processor

    Studio Tube Processor

Vorgaben:

Gewünscht wurde ein vielseitiger Röhrenprozessor zur Aufbereitung von Studioaufnahmen, einsetzbar als Mikrofon-Preamp, Gesangsprozessor, Röhrenkompressor, Instrumental-Preamp und 4band-vollparametrischer Equalizer. Die einzelnen Signalbearbeitungsstufen sollten separat oder in unterschiedlichen Kombinationen eingesetzt werden können. Die Anschlussperipherie mußte ein problemloses Verschalten mit modernen Mixern und Bandmaschinen erlauben. Und: Das Gerät sollte eine verchromte Frontplatte haben.

Lösung:

Der Studio Tube Processor ist aus 4 Signalverarbeitungsstufen aufgebaut:

  • Input Stage: Mic Preamp mit zuschaltbarer Röhre, Gainregler und Aussteuerungsanzeige, zuschaltbarer Phantomspeisung, 180 Grad Phasen-Schalter, Lowcut-Filter und -20dB-Schalter zur Abschwächung hochpegeliger Mikrofonsignale. Eingänge: Ein trafosymmetrierter und mit MU-Metall abgeschirmter XLR-Eingang für Mikrofone und ein niederohmiger Klinkeneingang für Signale auf Line-Pegel.

Die folgenden Stufen werden mit Relais verlustfrei zugeschaltet bzw. per Hard Bypass umgangen:

  • Tube Stage 1: Röhrenstufe mit Gain- und Masterregler, Aussteuerungsanzeige und zuschaltbarem Kompressor mit Reglern für Attack, Release, Threshold, Ratio. Anschlüsse: Hochohmiger Klinken-Eingang für Instrumentalsignale, Klinken-Ausgang.
  • EQ: 4fach parametrischer Equalizer mit Gain- und Masterregler und Aussteuerungsanzeige. Anschlüsse: Je ein Klinken-Eingang und -Ausgang.
  • Tube Stage 2: Röhrenstufe mit Gain- und Masterregler, Aussteuerungsanzeige und zuschaltbarem Kompressor. Anschlüsse: Klingen-Eingang und -Ausgang.

Die beiden Röhrenstufen und der EQ sind über Fußschalteranschlüsse fernbedienbar. Die Ausgänge dieser drei Stufen können gleichzeitig zum externen Mix abgenommen werden - der Signalweg wird dadurch nicht unterbrochen.

Der XLR-Ausgang (Auskoppler) folgt auf die zweite Röhrenstufe. Er ist elektronisch symmetriert. Die zugehörige LED-Kette zeigt den Ausgangspegel an.

Gleichspannungsgeregelte Versorgung der Röhren und die Verwendung ausgesuchter moderner Bauteile sorgen für optimalen Output bei niedrigsten Geräuschpegeln.

nach oben

   © 2003-2017 Jochen Koeckler j.koeckler@ampservice.de